Wofür wir uns einsetzen – Leitgedanken unserer Arbeit

Zentrales Motiv der Arbeit von Mo-Mo. Movements and More e.V. ist das der Bewegung. Bewegung bedeutet Veränderung und ist das Gegenteil von Starre. Wir fördern Bewegungen auf unterschiedlichen Ebenen: Körperlichen, wie emotionalen und kognitiven. Das drückt sich in dem Ansatz einer bewegungs- und handlungsorientierten Gewaltprävention aus. Wir machen Erfahrungen auf praktische Art zugänglich, die Entwicklungen anstoßen. Das Ermutigen zum eigenen Ausprobieren steht immer im Vordergrund.

Wir verstehen Gewaltprävention nicht als isoliertes Thema, sondern sie berührt viele Aspekte des Zusammenlebens.

Ein zentrales Thema ist die Auseinandersetzung darüber, wie wir leben wollen und die damit verknüpften Fragen der Gerechtigkeit, u.a.: Wie kann Geschlechtergerechtigkeit entwickelt werden? Wie kann die Teilhabe von Menschen, die ausgegrenzt werden, verbessert werden? Wie können Konflikte gewaltlos gelöst werden? Wie können Vorurteile abgebaut werden? 
Unser Ziel ist es, Menschen, die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu entdecken, Unbekanntes zu entfalten und das kennen zu lernen, was (auch) in ihnen steckt. Wir begleiten diese individuellen Entwicklungen.

Menschlichkeit: Wir wollen uns nicht nur auf einzelne „Stärken“ oder auf „Schwächen“ beziehen, sondern den gesamten Menschen sehen und Entwicklungen ermöglichen/ unterstützen. Wir wollen den Begriff Starksein mit neuen Inhalten füllen: Stärke ist das Eintreten für sich und andere und schließt vermeintliche Schwächen mit ein. Fehler zu machen und Hilfe zu benötigen, gehören zum Menschsein dazu.

Komplexität statt Polarität: Wir sind alle einzigartig und gleichzeitig unendlich vielfältig. Doch immer noch wird diese Vielfalt eingeschränkt durch bestimmten Vorstellungen, darüber wie jemand ist oder zu sein hat, die mit stereotypen Unterteilungen einhergehen: Mädchen – Jungen, Frauen – Männer, Deutsche – Migranten, Türken – Kurden, Schwarze – Weiße,  Menschen mit Behinderung – Menschen ohne Behinderung, ...